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Gespräch mit OB-Kandidatin Claudia Felden

In Leimen dreht sich zur Zeit alles um die bevorstehende

Oberbürgermeisterwahl und alle drei Bewerber:Innen drehen mächtig an

der eigenen Werbetrommel.

So auch die langjährige Bürgermeisterin der Stadt Leimen Claudia Felden,

die im Vorfeld der Wahl die Vorstandschaft des VdK Leimen zu einem

Gespräch und konstruktiven Austausch eingeladen hat. Der Einladung

folgte gerne der VdK Ortsverband und so traf man sich in legerer Runde

im Nebenzimmer der Vereinsgaststätte des VfB Leimen. Nahezu alle

Vorstandsmitglieder waren gekommen, um sich mit Frau Felden

konstruktiv über Leimen, über ihre persönlichen Ziele, aber auch über

Allgemeines auszutauschen. Der erste Vorsitzende des VdK Leimen

Wolfgang Ebner ‚sammelte‘ im Vorfeld (VdK-spezifische) Themen, bei

denen der Vdk-Schuh drückt. So berichtete er, dass die Haupteingangstür

des Leimener Hallenbads für Behinderte und Rollstuhlfahrer nur sehr

schwer und meist nicht ohne fremde Hilfe zu öffnen ist. In den

Pfingstferien wird da Abhilfe geschaffen, so berichtete Frau Felden aus

dem städtischen Nähkästchen. Die Tür wird ausgetauscht und durch eine

Flügeltür ersetzt, die auf der einen Seite bequem per Knopfdruck geöffnet

werden kann, während die andere Seite traditionell per Hand geöffnet

werden soll. So wird man allen Besucher:Innen des städtischen Hallenbads

gerecht. Freuen würde es den VdK ebenfalls, wenn bei den Feierlichkeiten

des Ortsverbands im Rosensaal immer ein Hausmeister anwesend wäre,

der die dortige Technik kompetent bedienen kann. Diese Anregung nahm

Frau Felden mit und sagte, dass sich darum kümmern und einen

Hausmeister als Ansprechpartner benennen wird, der dann bei den

Feierlichkeiten vor Ort ist. Frau Felden berichtete den anwesenden

Vorstandsmitgliedern, dass zur Zeit in Leimen sogenannte IHK-

Innenstadtberater:Innen unterwegs sind, die Hinweise und Empfehlungen

der Stadt an die Hand geben, wie die (Innen-)Stadt besser und

zielgerichteter in den Fokus gerückt werden kann. So nehmen zum

Beispiel die IHK-Mitarbeiter:Innen gezielt auch die Schaufenster der

Leimener Geschäfte ins Visier und geben Empfehlungen wie diese

ansprechender gestaltet werden können. Ein Paradebeispiel, so Claudia

Felden, sei nach wie vor das Schaufenster der Leimener Bücherei. Wichtig

ist Frau Felden auch, dass zukünftig mehr Plakate aufgehängt werden und

somit mehr Plakatwerbung in der (Innen-)Stadt erfolgt. Hierbei geht es

nicht um gewerbliche Werbung von ortsansässigen Betrieben, sondern

vielmehr um die (Be-)Werbung von Veranstaltungen und Feierlichkeiten

der Leimener Vereine. So bestünde dann unter anderem auch die

Möglichkeit für den VdK Leimen auf Plakaten den neu ins Leben

gerufenen Stammtisch zu bewerben.

Hintergrund, so Frau Felden, der Plakatidee ist, dass nicht alle

Bürger:Innen sich auf sozialen Medien bewegen und nicht alle digital

unterwegs sind. Frau Felden möchte auch einen noch besseren Service und

die damit verbundene Dienstleistung für die Leimener Vereine anbieten.

So möchte sie eine feste Person im Rathaus implementieren, die für alle

Fragen der Vereine die passende Antwort parat hat. Aktuell ist es noch so,

dass mehrere städtische Bedienstete an diesen Prozessen beteiligt sind und

damit Entscheidungswege und Hilfestellungen verzögert werden. Das soll

zukünftig nicht mehr der Fall sein. Schade findet es Claudia Felden auch,

dass die Berichterstattung seitens der RNZ oftmals nicht so erfolgt wie es

sein sollte. So nannte sie zum Beispiel den Bericht der RNZ über einen

geplanten Lift/Aufzug für den Sprungturm im Leimener Freibad, der

gebaut werden soll. Dies war so nie geplant, sondern vielmehr einen Art

Treppenlift für das Schwimmerbecken, mit dem die Badegäste, die nicht

mehr so gut zu Fuß sind, sich eigenständig ins Schwimmbecken befördern

können, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Dieser Treppenlift

wird alsbald installiert werden und wird in der diesjährigen Freibadsaison

schon zum Einsatz kommen. Gegen Ende des Treffens sprach Frau Felden

noch über das Areal um die Shell-Tankstelle im Leimener Ortskern. Dieser

soll nach wie vor ein ‚großer Magnet‘ werden und soll als solcher

fungieren. Sollte zum Beispiel dort ein Ärztehaus entstehen, so hätte

Claudia Felden nach wie vor die Ärzte in der Hinterhand, die bereits beim

ersten Anlauf zugesichert haben ihre Praxis in Leimen zu eröffnen. Sie

müsste die Ärzte lediglich ansprechen. Gegen Ende des Treffens merkte

Claudia Felden merklich stolz noch an, dass sie damals beim ersten Anlauf

zur Realisierung des Ärztehauses und alles, was damit zusammenhing,

bereits einen Investor gefunden hatte, der vollumfänglich das Projekt

realisiert hätte. Sie ist sicher, dass sie bei einem weiteren Anlauf wieder

einen Investor finden würde/wird, der dieses Vorhaben in die Tat umsetzen

wird. Wolfgang Ebner dankte beim Verabschieden Frau Felden für ihr

Kommen und überreichte einen VdK-(haus)eigenen Sekt. Vielleicht wird

dieser ja schon am Wahltag getrunken? Wie alle Leimener Bürgerinnen

und Bürger ist auch der gesamte VdK Ortsverband Leimen-Mitte gespannt

und fiebert der OB-Wahl entgegen.


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